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Nachhaltigkeit lernen

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Schulbildung für alle



Bildung ist Menschenrecht!
Doch in den Slums von Freetown (den sogenannten „Gulley Areas“) sieht die Wahrheit anders aus. Ich habe dort  Kinder erlebt, die schuften, anstatt zur Schule zu gehen. Intelligente Kinder, jedoch aus Familien, die von der Hand in den Mund leben und jede Arbeitskraft benötigen. Der Schulbesuch ist in Sierra Leone kostenlos, doch müssen die Kinder eine entsprechende Schuluniform tragen und Lernmaterialen wie Bücher, Hefte, Stifte usw. selbst finanzieren. Das heißt also, Kinder aus Familien, die sich Uniform und Bücher nicht leisten können, dürfen nicht in die Schule gehen.

Vorrangiges Ziel dieses Projektes ist es daher, bedürftigen Kindern aus den Gulley Areas in Freetown den Schulbesuch zu ermöglichen, indem sie mit Schuluniformen und Lernmaterialien ausgestattet werden.






Sozialpolitischer Ansatz

Bildung ermöglicht es Menschen, über ihre Rechte Bescheid zu wissen, auf fachlichen Informationen begründete Entscheidungen zu treffen und sich und ihre Umgebung weiter zu entwickeln
.

Trotz Anstrengungen der Regierung Sierra Leones, das nationale Bildungssystem zu verbessern, ist die Situation für den Großteil der Kinder immer noch sehr problematisch und der Schulbesuch lange nicht selbstverständlich.

Der Ausbau von Bildungssystemen in den ärmsten Ländern dieser Welt ist Bestandteil der Milleniumsziele der Vereinten Nationen. 

Diese wollen wir mit unseren Möglichkeiten unterstützen.

Benötigte Unterstützung

Spenden für bis zu 200 Schüler-Kits. Eine komplette Ausstattung für den Schulbesuch eines Kindes kostet
Euro 30,00 pro Jahr.

(Hierin enthalten sind zwei Uniformen plus Bücher, Schreib- und Zeichengeräte)

2 PC oder Laptops mit Internet-Anschluß und Drucker.

Mittel zur Projektbetreuung vor Ort: Finanzierung des Projektstandorts in Freetown/Sierra Leone Euro 900,00/Jahr. 

Reisekosten für nachhaltige Projektpflege und Betreuung, Begegnungen und Kontaktpflege mit den Empfängerfamilien und Schulen bzw. Lehrer-Kollegium Euro 2.500,00/Jahr.

Ausblick
Bislang chancenlose Kinder werden zur Schule gehen können und damit eine Grundbildung erhalten.
Auf lange Sicht soll eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ realisiert werden. Jungen Frauen aus den Slums wird eine Ausbildung zur Schneiderin ermöglicht, die dann in Zukunft Schüler mit Uniformen kostenfrei ausstatten. Hierzu unterstützt YOOW e.V., der über zuverlässige Partner verfügt, damit Materialien und Löhne dauerhaft zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus müssen ggf. die Familien geförderter Kinder (zeitweise) gestärkt werden, da durch den Schulbesuch die Kinderarbeit in der Familie zurückgedrängt und hoffentlich auch unterbunden wird. D.h. daß wir neben den Kindern auch auf die Familien sehen und diese bei Bedarf mit betreuen.


Projektbeschreibung

Es wurden durch unsere Mitarbeiter vor Ort, die in Freetown leben, bestens die Stadt, die Lebensumstände und alltäglichen Probleme kennen, 20 Kinder im Alter zwischen sieben und zehn Jahren ausgewählt. Sie alle kommen aus der „Susan’s Bay Wharf“, einer typischen „Gulley Area“ in Freetown. Bei der Auswahl ging es vor Allem darum, sicher zu stellen, dass die Eltern ihre Kinder auch tatsächlich in die Schule schicken WOLLEN, d.h. sich darüber im Klaren sind, dass für diesen Zeitraum eine Arbeitskraft in der Familie fehlt.

Die „Kulafai Rashideen Primary School“ in Freetown wurde ausführlich über unsere Idee unterrichtet und hat sich damit einverstanden erklärt, die Kinder zukünftig als Schüler aufzunehmen.

Ebenso wurde von unseren Mitarbeitern in Freetown ein lokaler Schneider gefunden, der mit uns zusammen arbeiten wird. D.h. er wird für den Einkauf der richtigen Stoffe, das Maßnehmen der Kinder und die Produktion der Uniformen verantwortlich sein.

Ab 21.Februar 2011 werde ich selbst wieder in Freetown sein. Gemeinsam mit meinen Kollegen und mit Hilfe der in Deutschland gesammelten Spenden wird das Projekt dann starten. Heißt: Rücksprache mit den Eltern, den verantwortlichen Lehrern sowie dem Schneider. Dieser wird den Vorgaben der Schule entsprechend Stoff besorgen und für die 20 Kinder Uniformen schneidern. Bezahlung erfolgt durch uns. Es sollen Gespräche mit den betroffenen Kindern und Familien stattfinden, um besser auf die jeweiligen Probleme und Hintergründe eingehen zu können.

Um zukünftig dauerhaft und mehr Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen, möchten wir die Voraussetzungen schaffen, dass zwei bis drei jungen Frauen aus der „Susan’s Bay Wharf“ eine anerkannte Ausbildung als Schneiderin beginnen und Uniformen herstellen können. Die Zusage hierfür erhielten wir bereits von unserem Schneider in Freetown. Genaueres hierzu soll nun persönlich geklärt werden.



Müllhalde in den Slums von Freetown

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Maßnehmen für eine Schuluniform
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Klassenzimmer aus Ästen und Bauplanen

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YOOW-Hilfen in Afrika

Partner

Mazylis